Androgenetische Alopezie oder telogenes Effluvium?
Eine der häufigsten Themen bei Frauen ist die Frage welche Art von Haarausfall vorliegt. Es ist natürlich eine wichtige Frage, weil sich daraus Konsequenzen für die Prgnose und die Behandlung ableiten. Die meisten Frauen hoffen natürlich, dass es sich um ein telogenes Effluvium handelt, weil sich dies in der Regel von selber wieder beendet. Der anlagebedingte Haarausfall auf der anderen Seite muss frühzeitig behandelt werden, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Allerdings kann auch ein telogenes Effluvium kann sehr lange anhalten und ähnliche Anzeichen zeigen wie anlagebedingter Haarausfall
Ursache des teleogenen Effluviums:
Allgemein ausgedrückt ist vorübergehender Haarausfall die Folge von Stress für den Körper, bei Frauen durch Hormone, Krankheit oder Arzneimittel ausgelöst. Da aber die Hormone auch beim anlagebedingten Haarausfall eine wichtige Rolle spielen, sind die Grenzen manchmal fließend. Einfach ist es dann, wenn der Auslöser klar definiert werden kann, so beispielsweise bei der Geburt eines Kindes, dem Absetzen von Verhütungsmitteln oder beim Beginn der Wechseljahre. Gerade bei den Wechseljahren ist aber die Grenze zum anlagebedingten Haarausfall verschwommen, denn der Mangel an Hormonen ist chronisch und andauernd, sowie sich eben der Körper mit dem Alter verändert.
Einige wesentliche Unterschiede zwischen Haarausfall und Haarverdünnung
Manchmal wird gesagt, dass bei starkem Haarausfall mit mehr als 100 Haaren täglich wahrscheinlich ein telogenes Effluvium vorliegt. Und dies ist oft richtig. Allerdings kann diese Erscheinung auch mit deutlich weniger Haarausfall verbunden sein, wie auch anlagebedingter Haarausfall zum Verlust von mehr als 100 Haaren täglich führen kann.
Eine der besten Mittel um eine Unterscheidung zu treffen ist daher auf die nachwachsenden Haare zu schauen. Wenn eine Miniaturisation festzustellen ist, dass Haar also dünner und dünner wird, dann ist dies ein guter Hinweis auf anlagebedingten Haarausfall. Diese Bedingung verringert und verkleinert die Haarfollikel, so dass das nachwachsende Haar anders aussieht als vorher. Es ist oft heller in der Farbe und eben wesentlich dünner in der Struktur.
Ist das nachwachsende Haar den bereits vorhandenen Haar sehr ähnlich und ist keine Verkleinerung festzustellen, so ist dies ein Anzeichen für ein telogenes effluvium.
Unterschiede in der Behandlung?
Die meisten Mittel gegen Haarausfall können in beiden Fällen angewendet werden. Allerdings wird die Entscheidung für eine Hormonbehandlung ganz wesentlich davon bestimmt sein, ob anlagebedingten Haarausfall vorliegt. Ist dies nicht der Fall, ist Abwarten wahrscheinlich die sinnvollere Lösung.
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