Stress als Auslöser von Haarausfall bei Frauen

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Stress ist ein Auslöser für viele Krankheiten, so wird er auch in Verbindung mit dem Haarausfall gebracht. Stress ist eine der Ursachen für Verspannungen der Kopfhautmuskulatur, wodurch die feinen Gefäße, die unter der Kopfhaut verlaufen, zusammen gepresst werden. In der Folge verringert sich die Versorgung des Gewebes mit Blut und Nährstoffen und Sauerstoff. Diesen Mangelsituation kann das Wachstum der Haare beeinträchtigen. Da immer mehr Frauen auch unter Stress leiden, ist es wichtig sich mit dieser recht neuen Erkenntnis zu beschäftigen.

Auch wenn der Haarausfall bei Frauen im Unterschied zu Männern eher diffuse verläuft, gibt es doch Bereiche, in denen ein deutlich höherer Haarausfall zu sehen ist. Dies sind die Bereiche vom Scheitel und Hinterkopf, Zonen also, in denen die Kopfhautspannung insbesondere bei Stress stark vergrößert ist..

Wissenschaftlich wird diese Form von Haarausfall auch als Spannungshaarausfall oder Alopecia Contentionalis bezeichnet. Dabei der Spannungshaarausfall sich mit den anderen physiologischen Veränderungen der Frau verwendet, so bedeuten beispielsweise die Wechseljahre auch Zeiten der erhöhten Anspannung und so wundert es nicht, dass Haarausfall bei Frauen eines der häufigen Probleme in dieser Periode ist.

Ein neues Behandlungskonzept, die AC-Therapie, zielt auf die Ursachen dieser Form von Haarausfall bei Frauen. Gerade für Frauen ist es wichtig, eine weitere Option zu besitzen, da die Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall bei Frauen sehr beschränkt sind. Allerdings ist das neue Verfahren noch nicht so weit verbreitet, aber die nächsten Jahre werden sicherlich weitere Informationen darüber liefern, wie erfolgreich Haarausfall bei Frauen damit behandelt werden kann.


Wimpern und Wimperntransplantation

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Genauso wie bei den Haaren auf dem Rest vom Körper fallen auch die Wimpern von Zeit zu Zeit aus. Dies ist völlig normal und durch den Haarwuchszyklus bedingt. Es gibt allerdings auch Situationen, bei denen die Wimpern in unerwünschter Form ausfallen.

Medarosis kann durch eine Entzündung der Augenlider ausgelöst werden. Diese Entzündung ursächlich durch eine Infektion, allergische Reaktionen oder ein Trauma wie durch zu starkes Entfernen von Make-up entstehen. In der Tat sind Kosmetika eine wichtige Ursache für den Verlust der Wimpern, insbesondere handelt es sich um die wasserfesten Produkte. Diese sind sehr schwierig zu entfernen und haften sehr gut an den Wimpern. Zu starkes Reiben unterziehen an den Wimpern ist ein sicherer Weg um diese zum ausfallen zubringen.

Auch Infektionen sind eine häufige Ursache für den Ausfall der Wimpern. Der häufigste Erreger ist Staphylococcus aureus, aber es gibt auch weitere bakterielle Erreger wie auch Pilze die diesen Ausfall auslösen können.

Wenn die Wimpern zuerst dünner werden kann es sich auch um eine hormonelle Störung handeln. Die weiblichen und männlichen Geschlechtshormone haben einen großen Einfluss auf das Haarwachstum, und sie können den Haarwuchszyklus beeinflussen. Auch sollte die Schilddrüse als möglicher Auslöser von Haarausfall nicht vergessen werden.

Chemotherapie als Auslöser von Wimpernverlust ist dagegen in der Regel gut nachvollziehbar. Krebspatienten verlieren sehr häufig die Haare, und neben den Haarausfall auf der Kopfhaut können auch die Wimpern ausfallen.

Während bei diesen Erscheinungen die Ursache entweder einfach auffindbar ist oder zumindest behandelbar ist, gibt es eine große Gruppe von Patienten die unter dem Ausfall von Wimpern leiden, bei denen eine Therapie herkömmlicher Art kaum anspricht.

Im wesentlichen sind dies die beiden Gruppen der Patienten mit alopecia areata sowie diejenigen mit Verletzungen und Narben.

Bei alopecia areata (kreisrunder Haarausfall genannt) kann es zu spontanen Ausfall von zunächst kleineren Stellen kommen. Diese können sich wieder schließen, oder aber auch zu einem kompletten Haarausfall ausweiten. Da es eine Immunkrankheiten ist, helfen die bisherigen Mittel nur in beschränkter Form. Augenbrauen und Wimpern können dabei in Mitleidenschaft gezogen werden.

Eine andere wichtige Gruppe von Patienten mit Verlust der Wimpern sind Opfer von Verkehrsunfällen oder Bränden. Hier kann es bei Verletzungen im Gesicht sehr schnell dazu kommen, dass die Haarwurzeln zerstört werden, und anstelle der schönen Wimpern eine hässliche Narbe das Gesicht verunstaltet.

Wimperntransplantation als Option

Gerade bei einer Zerstörung der Wimpern (oder wenn die Wimpern von der Geburt her nicht ausreichend ausgebildet sind) gibt es außer einer Wimperntransplantation (engl. eye lash transplant) keine andere Möglichkeit, die Haare wieder dauerhaft und natürlich wachsen zu lassen. Eine Wimperntransplantation ist im Prinzip eine einfache Angelegenheit: ähnlich wie bei einer Haartransplantation werden Haare von der harten Stellen entfernt, nur der Verlust kaum auffällt. Dies ist normalerweise der Hinterkopf. Werden die Haare wieder eingepflanzt, so wachsen sie ungestört weiter. Allerdings gibt es bei der Wimperntransplantation einige Besonderheiten dadurch, dass eine sehr exakte und präzise Einpflanzung und Ausrichtung erfolgen muss. Schon kleine Abweichungen würden bei näherer Betrachtung auffallen. Daher führen nur sehr wenige Spezialisten eine Wimperntransplantation überhaupt durch.

Kosmetische Möglichkeiten

Wer sich keine Wimperntransplantation unterziehen möchte, dem bleibt noch ein relativ großes Arsenal an kosmetischen Möglichkeiten. Angefangen von falschen Wimpern, über Mascara und Conditioner bis hin zu Extensions reicht das Angebot der Kosmetikindustrie. Hier sollte jede Frau probieren, welche der Optionen am besten den natürlichen Zustand wieder herstellen kann, da die individuelle Situation verschieden ist.